Katharinen-Kirche in Großenaspe

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Informatives zur Katharinen-Kirche in Großenaspe

Aus geschichtlichen Überlieferungen geht hervor, dass bereits vor dieser Kirche eine ältere und kleinere Kirche (verm. a. d. 16.Jh.) im Ort vorhanden war. Der heutige Achteckbau des Kirchgebäudes (Oktogon) stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde am 27.09.1772 eingeweiht. Sie wurde von dem bekannten Architekten Johann Adam Richter entworfen. Benannt wurde sie nach der russischen Zarin Katharina II., zu deren Machtbereich damals Großenaspe gehörte. Sie hatte durch ihren Aufruf zu Kollekten mit dazu beigetragen, dass die Kirche gebaut werden konnte.

Der Innenraum der Kirche bietet etwa 350 Personen Platz und hat, bedingt durch seine achteckige Bauweise, eine gute Akkustik, welche der um 1880 gebauten Marcussen-Orgel ein angenehmes Klangvolumen verleiht.

Zur Einweihung der Kirche spendete der Kieler Apotheker Conrad Christiani eine große Taufschale aus Messing, welches aus einer Inschrift auf dem Beckenrand hervorgeht. Das Taufbecken steht bei Taufen in der Mitte des achteckigen Kirchenraumes unter dem Kronleuchter.

Sehr beeindruckend wirkt der hohe Kanzelaltar mit einem Gemälde von Johann M. Bremer, welches das heilige Abendmahl darstellt. Solche Kanzelaltäre waren ein Ausdruck des damaligen theologischen Denkens.

Das Kruzifix an der Wand links vom Altar stammt aus dem 13. Jahrhundert und befand sich ebenso wie der Kronleuchter (1740), der Armenblock (1736) und das Pastorenbild an der Empore (1698) in der alten Kirche.

Im Turm unserer Kirche befindet sich ein Geläut aus 3 Stahlglocken (1968) und einer Bronzeglocke (1910).

Das Gemeindehaus (altes Pastorat) stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte bis 1928 noch ein Strohdach. Heute dient es der Gemeinde als Versammlungsort und Treffpunkt bei den vielzähligen Veranstaltungen.

Das neue Pastorat wurde im Jahre 1984 bezogen.

In den Jahren 2009 bis 2013 wurde in mehreren Bauabschnitten ein attraktiver Spielplatz mit hochwertigen und komplett durch Spenden finanzierten Spielgeräten auf dem Kirchengelände aufgebaut. Dieser ist frei zugänglich und heute Treffpunkt für Klein und Groß bei (fast) jedem Wetter und an jedem Tag der Woche.

 

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